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Ärztlicher Kongress
09.00-09.30 Uhr

Implementierung komplementärer Behandlungsmodule in ein bestehendes Brustzentrum: Das Beispiel Hamburg

Prof. Dr. med. Martin H. Carstensen, Leitender Arzt "Mammazentrum Hamburg" am Jerusalem Krankenhaus, Hamburg

Barbara Kirschbaum, Heilpraktikerin und Leiterin der TCM-Ambulanz im "Mammazentrum Hamburg" am Jerusalem Krankenhaus, Hamburg

 

Die Diagnose "Brustkrebs" bedeutet für die betroffenen Frauen in der Regel eine lange Behandlungsdauer. Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sind die gängigen Behandlungsformen der modernen Medizin, um das Wachstum von Krebszellen zu stoppen. Allerdings schwächen diese Maßnahmen auch das Immunsystem und können zu einer Abnahme der geistigen und körperlichen Vitalität führen. Insbesondere die Nebenwirkungen vieler Chemotherapeutika verringern die Lebensqualität. In ihrem gemeinsamen Vortrag zeigen Prof. Martin H. Carstensen und die Heilpraktikerin Barbara Kirschbaum am Beispiel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auf, welche Möglichkeiten die Integrative Onkologie gerade zur Verbesserung der Lebensqualität bereit hält. Vorgestellt werden verschiedene Verfahren der chinesischen Medizin, insbesondere die Akupunktur und die chinesische Phytotherapie, um Nebenwirkungen wie Übelkeit, Fatigue-Syndrom, polyneuropathische Sensibilitätsstörungen, Gelenkschmerzen und depressive Verstimmungen zu verringern und möglicherweise die Schädigung des Knochenmarkes zu reduzieren. Am Beispiel des Hamburger Mammazentrums wird aufgezeigt, wie diese Verfahren in bestehende Versorgungsstrukturen sinnvoll implementiert werden können.

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