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Schirmherrschaft

Dr. hc. Fritz Pleitgen

Dr. hc. Fritz Pleitgen
Präsident der Deutschen Krebshilfe e.V.

Brustkrebs ist eine Diagnose, die Angst macht, die von Trauer, manchmal Wut oder Hilflosigkeit begleitet wird. Oft gibt die tückische Krankheit den Betroffenen, ihren Familien und Freunden das Gefühl, allein zu sein. Eine krebskranke Frau braucht jedoch Menschen, die sie dabei unterstützen, wieder gesund zu werden. Denn an Krebs erkrankt nicht nur der Körper, auch die Seele gerät aus dem Gleichgewicht.

Für die Deutsche Krebshilfe steht der Mensch im Mittelpunkt. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass Krebs-Betroffene nicht nur medizinisch, sondern ganzheitlich, also auch psychosozial und Psycho-Onkologisch optimal versorgt werden. Das ausführliche Gespräch mit dem betreuenden Arzt kann bereits sehr entlastend wirken und dazu beitragen, dass die Patientin wieder das Gefühl bekommt, selbst handlungsfähig zu sein - und nicht nur behandelt zu werden. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Aufklärungsarbeit und hat zudem mit zahlreichen Förderprojekten dazu beigetragen, die Psycho-Onkologische Betreuung von Krebs-Patienten zu professionalisieren.

Neben einer optimalen individuell angepassten schulmedizinischen Behandlung können pflanzliche Medikamente, Naturheilverfahren, die Homöopathie und andere Verfahren für Betroffene hilfreich sein. Mit dem Ziel, die Transparenz und Objektivität auf dem Gebiet unkonventioneller und komplementärer Verfahren in der Krebstherapie zu verbessern, unterstützt die Deutsche Krebshilfe seit vielen Jahren die Arbeitsgruppe Biologische Krebstherapie in Nürnberg. Erst kürzlich hat sie zudem ein Förderungsschwerpunkt-Programm zum Thema "Komplementärmedizin in der Onkologie" auf den Weg gebracht. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Medizinern und Wissenschaftlern wird hier ein interdisziplinäres Netzwerk für den Bereich der Komplementärmedizin in der Onkologie entwickeln, evaluieren und umsetzen. Es wird die Chancen und Grenzen einzelner Behandlungsverfahren aufzeigen und evidenzbasiertes Wissen aufarbeiten, welches an Patienten, Therapeuten und Berater weitergegeben werden kann.

Mit diesem Engagement, das ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen der Bevölkerung ermöglicht wird, hoffen wir, wichtige Fortschritte für integrative Therapien - nicht nur für das Mammakarzinom - erzielen zu können.

Dieser Kongress soll dazu beitragen, im Sinne der Patientinnen gemeinsam einen optimalen Behandlungsweg zu finden.

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