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Presseinformation

Integrative Onkologie - Gemeinsam den besten Therapieweg finden

Erster deutscher Wissenschafts-Kongress zur Integrativen Therapie des Mammakarzinoms am 4. und 5. Februar 2012 in Berlin

Berlin, 1. Februar 2012. Erstmals findet am kommenden Wochenende in Deutschland ein Wissenschaftskongress zur integrativen Therapie beim Mammakarzinom statt. Am 4. und 5. Februar 2012 treffen sich in Berlin führende Brustkrebsexperten zum Erfahrungsaustausch, stellen die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden bei Brustkrebs vor und erörtern die Perspektiven von ganzheitlich ausgelegten Therapieansätzen.

Der Kongress, zu dem Wissenschaftler, Klinikärzte sowie niedergelassene Onkologen, Gynäkologen und Allgemeinmediziner aus ganz Deutschland erwartet werden, richtet sich nicht nur an die Fachöffentlichkeit, sondern auch an die Brustkrebspatientinnen selbst. Für sie bietet der Patientinnentag am 5. Februar 2012 die Möglichkeit, im Rahmen von unterschiedlichen Workshops und Vorträgen Informationen aus erster Hand zu sammeln, mit Experten ins Gespräch zu kommen und auch verschiedene komplementäre Therapieverfahren in der praktischen Anwendung selbst kennenzulernen.

"Wir Patientinnen hören während der Therapie oft immer noch den Rat: ‚Lassen Sie die Finger von Mistel und Co., sonst gefährden Sie den Erfolg der Behandlung.´ Oder bei Vitamin C und Akupunktur: ,Das können Sie gleich lassen - gegen Krebs kann so etwas nichts ausrichten.´ Hier erhoffe ich mir vom Kongress fundierte Informationen darüber, was die Naturheilkunde kann und was nicht", sagt eine Brustkrebspatientin, die eigens aus Hamburg zum Kongress anreist. Für sie sei es besonders wichtig, über den Tellerrand der konventionellen Onkologie hinauszusehen, sagt sie. Sie wolle sich selbst darüber informieren, welche Vorteile sich bieten, wenn von Beginn an neben den bewährten schulmedizinischen Verfahren wie Chemotherapie, antihormoneller oder Antikörpertherapie sowie Strahlenbehandlung auch komplementärmedizinische Verfahren zum Einsatz kommen.

"Der Kongress ist für mich eine wichtige Gelegenheit, um zu erfahren, wie ich die Möglichkeiten der integrativen Therapie noch besser bei der Beratung von Brustkrebspatientinnen einsetzen kann", sagt der Travemünder Arzt Dr. Ulrich von Rath (nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen Dr. Rath!), der in seiner Praxis seit vielen Jahren Krebspatienten anthroposophisch behandelt. "Die Therapiemöglichkeiten der Anthroposophischen Medizin erlebe ich seit langen als wirksame und gut verträgliche Ergänzung und Erweiterung in der Behandlung meiner Mammakarzinom-Patientinnen. Sie vertragen die anstrengenden Therapien besser, sind körperlich leistungsfähiger und können die emotionalen Belastungen, die diese Krankheit mit sich bringt, besser durchstehen. Ich bin sehr gespannt auf die Vorträge, von denen ich mir vor allem aber auch Impulse aus der konventionellen Onkologie wünsche."

Eine Frauenärztin aus Dortmund erhofft sich vom Kongress vor allem praktische Orientierungshilfen, um betroffenen Frauen den für sie passenden Therapieweg aufzuzeigen: "In der Praxis werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert: ‚Frau Doktor, was kann ich für mich selbst tun? Hier möchte ich zukünftig noch kompetenter und umfassender als bisher antworten und den Patientinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen können.'"

Der Kongress, für den führende Wissenschaftler sowie Brustkrebsexperten aus Klinik und Praxis als Referenten und Diskussionspartner gewonnen werden konnten, findet statt im

Umweltforum Berlin, Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin.

Der Ärztekongress beginnt am Samstag, den 04. Februar 2012, um 08.30 Uhr, der Patientinnentag am Sonntag, den 05. Februar 2012, um 09.30 Uhr. Beide Veranstaltungen enden jeweils um 18.30 Uhr.

Programm und Anmeldung:

Online auf der Website zum Kongress unter www.brustkrebs-integrativ.de, per E-Mail unter info@brustkrebs-integrativ.de oder per Fax unter 030 / 97 89 38 69.

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Pressekontakt:

Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD)
Chausseestr. 29, 10115 Berlin
Fon 030 / 28 87 70 94, Fax 030 / 97 89 38 69

Natascha Hövener: hoevener@damid.de

Lina Schallenberg: schallenberg@damid.de