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Ärztlicher Kongress
10.00-10.20 Uhr

Integrative Onkologie - was heißt das eigentlich?

Dr. med. Marion Debus, Innere Medizin / Schwerpunkt Hämatologie-Onkologie, Onkologische Schwerpunktstation am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin

Die Standardtherapie bei Brustkrebs umfasst Operation, Strahlen- oder Chemotherapie, die nach standardisierten Kriterien festgelegt und durchgeführt werden. Viele Patientinnen suchen aber nach zusätzlichen Therapiemöglichkeiten, um die körpereigenen Gesundungskräfte zu stärken und selbst etwas zur Genesung beizutragen. Leider sind nicht alle der zahlreichen Therapieangebote seriös und manches setzt außerhalb der üblichen onkologischen Therapie an. Schwierig wird es auch, wenn unterschiedliche Therapieansätze nicht aufeinander abgestimmt werden. Ein Beispiel: Chemotherapie an einem Tag, am nächsten Tag zum Heilpraktiker. Ganz anders der Ansatz der Integrativen Krebstherapie. Sie stellt sich der Herausforderung, neben einem vollwertigen schulmedizinischen Therapieangebot weitere Therapieansätze "aus einer Hand" anzubieten. Dr. med. Marion Debus schildert in ihrem Vortrag, wie die Integrative Onkologie konkret arbeitet, um neben der unmittelbaren Tumorbekämpfung verschiedene therapiebedingte Nebenwirkungen zu lindern und die Vitalität zu steigern. Gleichzeitig kann durch die integrativ ausgerichtete Therapie die seelische Ausgeglichenheit gefördert und die individuelle Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung gestärkt werden - mit dem Ziel, dass sich die Patientin in ihrer gesamten Individualität umfassend wahrgenommen fühlt und die Therapie nicht in zusammenhangslose Einzelmaßnahmen zerfällt.

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