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Ärztlicher Kongress
10.20-10.40 Uhr

"I did it my way" - ein Weg, der Mut macht

Ulli Kappler, mamazone e.V., München

An Brustkrebs erkrankt - und wir sind nicht nur entsetzt, sondern meistens auch rat- und hilflos. "In Ihrem Fall sollte der Operation eine Chemotherapie voraus gehen", sagt der Arzt. "Das verkleinert den Knoten - und dann könnten wir brusterhaltend operieren." "Und wenn nicht?", fragen wir zaghaft. "Na ja", sagt der Arzt, "dann müssten wir bei der Größe des Tumors wohl die Brust abnehmen". Und fügt zuversichtlich hinzu: "Aber davon gehe ich erst mal nicht aus. An die OP schließen wir eine Bestrahlung an, dazu der Aromatasehemmer. Damit sind Sie auf der halbwegs sicheren Seite". Dann schüttelt er uns freundlich-aufmunternd die Hand und schiebt noch hinterher: "Brustkrebs ist heutzutage sehr gut behandelbar." Auf der Straße schwanken wir zwischen Hoffnung und Angst und fragen uns - vielleicht - ob es stimmt, was er sagt? Ob es keine anderen Möglichkeiten gibt? Und warum sind wir mit der Chemotherapie plus OP und Bestrahlung und Tabletten nur auf der halbwegs sicheren Seite, statt auf der ganz sicheren? Der Beitrag von Ulli Kappler "I did it my way" ist die Geschichte dieser anderen Möglichkeiten.

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