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Ärztlicher Kongress
11.50-13.00 Uhr

Round Table:
Leitlinien: Leidlinien? Lightlinien?

Moderiertes Gespräch zur konventionellen und komplementären Brustkrebsbehandlung:

Dr. med. Thomas Breitkreuz, Leitender Arzt des Paracelsus-Krankenhauses Unterlengenhardt, Bad Liebenzell

Prof. Dr. med. Tanja Fehm, Leitende Oberärztin Gynäkoonkologie, Frauenklinik Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen

Dr. med. Cornelia Herbstreit, Leitende Ärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und Leiterin des Brustzentrums Havelhöhe, Berlin

Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V., Heidelberg

Barbara Kirschbaum, Heilpraktikerin und Leiterin der TCM-Ambulanz im "Mammazentrum Hamburg" am Jerusalem Krankenhaus, Hamburg

Prof. Dr. med. Kurt Possinger,Klinikdirektor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie, Universitätsmedizin Charité, Berlin

Moderation: Annette Bopp, Diplom-Biologin und Journalistin, Hamburg

Die leitliniengerechte Therapie gilt als Qualitätsmerkmal in der Brustkrebsbehandlung - und kann doch ein zu eng geschnürtes Korsett sein, das kaum Spielraum lässt für individuelle Wege. Oft bekommen Patientinnen zu hören, dass Leitlinien für Behandler bindend seien und davon nicht ohne weiteres abgewichen werden könne. Ist das wirklich so? Büßt die Therapie an Qualität ein, wenn sie nicht absolut leitlinienkonform erfolgt?

Welche Erkenntnisse und welche Evidenz stecken hinter den derzeit gültigen Leitlinien in der Brustkrebs-Therapie? Wie gehen Ärzte damit um - und was können sie tun, damit für die Patientin aus Leitlinien keine "Leidlinien" oder womöglich gar "Lightlinien" werden?
Wie können Patientinnen eine Therapie bekommen, die sowohl dem neuesten Stand des Wissens entspricht als auch ihrer individuellen Situation Rechnung trägt? Welche Position vertritt die Integrative Onkologie in diesem Zusammenhang?

Über diese Fragen soll im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutiert werden - durchaus auch kontrovers. Dabei geht es um die Situation bei der Erstdiagnose ebenso wie um die Behandlung in fortgeschrittenen Tumorstadien. In diesem Zusammenhang wollen wir auch einen Satz problematisieren, den viele Frauen besonders fürchten: "Unsere Mittel sind erschöpft - wir können nichts mehr für Sie tun." Denn die Frage ist doch: "Austherapiert" - gibt es das überhaupt?

Wir freuen uns auf einen lebhaften Diskurs!

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