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Stimmen zum Kongress

am 4. und 5. Februar 2012 in Berlin

ÄRZTE

Dr. Ulrich von Rath, Travemünde (nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen Dr. Rath!)

"Der Kongress ist für mich eine wichtige Gelegenheit, um zu erfahren, wie ich die Möglichkeiten der integrativen Therapie noch besser bei der Betreuung von Brustkrebspatientinnen einsetzen kann. Die Therapiemöglichkeiten der Anthroposophischen Medizin erlebe ich seit langem als wirksame und gut verträgliche Ergänzung und Erweiterung in der Behandlung meiner Mammakarzinom-Patientinnen. Sie vertragen die anstrengenden Therapien besser, sind körperlich leistungsfähiger und können die emotionalen Belastungen, die diese Krankheit mit sich bringt, besser durchstehen. Ich bin sehr gespannt auf die Vorträge, von denen ich mir vor allem auch Impulse aus der konventionellen Onkologie wünsche."

Frauenärztin aus Dortmund:

"In der Praxis werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert: ‚Frau Doktor, was kann ich selbst für mich tun?' Hier möchte ich künftig noch kompetenter und umfassender als bisher antworten und den Patientinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen können."

PATIENTIN

Brustkrebs-Patientin aus Hamburg:

"Wir Patientinnen hören während der Therapie oft immer noch den Rat: ‚Lassen Sie die Finger von Mistel & Co., sonst gefährden Sie den Erfolg der Behandlung.' Oder bei Vitamin C und Akupunktur: ‚Das können Sie gleich lassen - gegen Krebs kann so etwas nichts ausrichten.' Hier erhoffe ich mir vom Kongress fundierte Informationen darüber, was die Naturheilkunde kann und was nicht. Für mich ist es besonders wichtig, über den Tellerrand der konventionellen Onkologie hinauszusehen. Ich möchte mich selbst informieren, welche Vorteile sich bieten, wenn von Beginn an neben den bewährten schulmedizinischen Verfahren wie Chemotherapie, antihormoneller oder Antikörpertherapie und Strahlenbehandlung auch komplementärmedizinische Verfahren zum Einsatz kommen."

Veranstalter, Schirmherren, Programmpartner, Mitveranstalter

Dr. Thomas Breitkreuz, Geschäftsführender Vorstand der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD):

"Es ist an der Zeit, dass sich Naturwissenschaft und Naturheilkunde bei der Behandlung von Krebserkrankungen nicht als Parallelwelten feindlich gegenüberstehen, sondern im Interesse von Patientinnen und Patienten gemeinsam den besten Therapieweg suchen. Wir wollen mit diesem Kongress das Spaltende überwinden und das Verbindende suchen."

Barbara Wais, Geschäftsführerin Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD)

"Es ist der Anthroposophischen Medizin seit jeher ein großes Anliegen, den Dialog zwischen Schul- und Komplementärmedizin zu stärken. Und gerade in der Krebstherapie ist dieser Dialog heute wichtiger denn je. Deshalb engagieren wir uns als Veranstalter für den Kongress zur Integrativen Therapie des Mammakarzinoms."

Dr. Friedrich Overkamp, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO):

"Brücken zu bauen ist eine der wichtigsten Herausforderungen der modernen Brustkrebstherapie. Längst geht es nicht mehr um allein schulmedizinische Therapieverfahren, die es zu nutzen und zu koordinieren gilt. Die komplementärmedizinischen Angebote haben sich in jüngster Zeit bemerkenswert weiterentwickelt, erstmals gibt es sogar Evidenz für die eine oder andere Methode."

Dr. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe:

"Neben einer optimalen, individuell angepassten schulmedizinischen Behandlung können pflanzliche Medikamente, Naturheilverfahren, die Homöopathie und andere Verfahren für Betroffene hilfreich sein - dieser Kongress soll dazu beitragen, im Sinne der Patientinnen gemeinsam einen optimalen Behandlungsweg zu finden."

Annette Kruse-Keirath, Vorstandsmitglied von mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.:

"Brustkrebspatientinnen stimmen schon lange mit den Füßen ab und nehmen komplementärmedizinische Therapieangebote in Ergänzung zur Schulmedizin in Anspruch, allerdings oft ohne Wissen ihres Onkologen. Dieses Bedürfnis der Patientinnen hat den Bedarf nach fundiertem Wissen auf ärztlicher Seite geschürt. Wir begrüßen es sehr, dass Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen komplementärmedizinischen Verfahren jetzt erstmals auf einem großen Wissenschaftskongress öffentlich vorgestellt und im Zusammenhang mit der konventionellen Therapie diskutiert werden."

Irmhild Harbach-Dietz, Berliner Beratungsstelle der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GBK):

"Für mich ist wichtig, dass die Integrative Medizin stärker wahrgenommen und damit in der Praxis eine ganzheitliche Versorgung der Patientinnen möglich wird. Sie räumt mehr Behandlungsoptionen ein und berücksichtigt stärker die Individualität jeder Patientin."